Archiv 2017

BSV: Einladung zur Mitgliederversammlung Der Bürger-Schützenverein Heede lädt alle Mitglieder zur ordentlichen Mitgliederversammlung ein am Freitag, den 19.05.2017 um 19:30 Uhr im Vereinslokal Kanne-Hunfeld. Die Tagespunkte entnehmen Sie bitte der Einladung (PDF-Dokument).



Die Gemeinde informiert!

Im Zuge der geplanten Vollsperrung der Heeder Emsbrücke in der Zeit vom 12.05.2017 bis 15.05.2017 ist, nach Rücksprache und Auskunft mit dem Verantwortlichen der Verkehrssicherung, der Rad- und Fußweg freigegeben und somit die Nutzung uneingeschränkt möglich.


Emsbrücke an der B401 bei Heede bis Montagmorgen gesperrt
(Quelle: noz.de)


Auf der Emsbrücke bei Heede im Zuge der Bundesstraße 401 wird derzeit die Fahrbahn saniert. Die Straße ist am Wochenende voll gesperrt. Foto: Insa Pölking

Seit Freitagmorgen 9 Uhr ist die Bundesstraße 401 im Bereich der Emsbrücke Bollingerfähr bei Heede für Autos und Lkw voll gesperrt. Die Sperrung gilt noch bis Montagmorgen etwa 7 Uhr. Grund für die Sperrung ist die Sanierung der sogenannten Übergangskonstruktionen und Bewegungsfugen in der Brücke, heißt es von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Lingen. Am Freitag ist Beton auf der Fahrbahn eingebracht worden, der nun bis Montag aushärten muss.
Die Vollsperrung gilt nicht für Radfahrer, sie können den seitlichen Radweg weiterhin nutzen. Eine Umleitung für alle anderen Verkehrsteilnehmer wurde ausgeschildert, sie führt aus Richtung Papenburg über Rhede und die Autobahn 31 bis zur Ausfahrt Dörpen, der Verkehr aus Richtung Lathen wird über Walchum und Dersum zurück auf die B401 geleitet. Die Straßenbaubehörde bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger für die Behinderungen um Verständnis.
An Umleitungen im Bereich der B401 können sich Autofahrer schon einmal gewöhnen. Ab Ende Juli steht nämlich die Grunderneuerung der Bundesstraße im gesamten Abschnitt zwischen der B70 und der A31 an. Die Arbeiten werden bis Ende Oktober andauern, teilte der Leiter der Straßenbaubehörde in Lingen, Klaus Haberland, auf Anfrage mit.


Sperrung der B401 bei Heede um eine Woche verschoben
(Bericht der Ems-Zeitung vom 04.05.2017)

Die Bundesstraße (B) 401 bei Heede wird nicht vom 5. bis 8. Mai für den Verkehr vollgesperrt, sondern vom 12. bis 15. Mai. Auf diese Änderung weist nun die Straßenbaubehörde in einer Pressemitteilung hin. Derzeit werden bei der Emsbrücke Bollingerfähr im Zuge der Bundesstraße 401 bei Dörpen die Übergangskonstruktionen sowie Bewegungsfugen ausgebaut und erneuert. Zum Aushärten des Betons ist es erforderlich, die Brücke in der Zeit von Freitag, 12. Mai, ab 9 Uhr bis Montag, 15. Mai, etwa 7 Uhr vollzusperren. Eine Umleitung wird ausgeschildert. Der Geschäftsbereich Lingen der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger für die damit einhergehenden Behinderungen um Verständnis.


Stellvertretende Vorsitzende verabschiedet Domizil des Heimatvereins Heede soll erweitert werden
(Bericht der Ems-Zeitung vom 28.04.2017)


Die bisherige stellvertretende Vorsitzende Liesel Hunfeld (3. v. r.) verabschiedeten die Vorstandsmitglieder (von links) Sjanie Schnieders, Hedwig Benker, Maria Behrens, Margret Brand, Johann Pieper, Klaus Frenzel und Otto Flint. Foto: Anna Heidtmann

Der Ausbau des Heimathauses sowie eine Erweiterung der Ausstellung mit historischen Gerätschaften im Kappenhaus und die Nutzung der zur Verfügung gestellten Räumlichkeit in der wiederhergestellten „Steinerbude“ gehören zu den wesentlichen Projekten, die sich der Heimat- und Verkehrsverein Heede (HVV) für die nahe Zukunft vorgenommen hat. Wie Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) auf der Jahreshauptversammlung bestätigte, sind die Planungen für die Baumaßnahme am Heimathaus abgeschlossen. Eine Baugenehmigung liegt nach seinen Worten vor, und entsprechende Mittel seien im Haushaltsplan berücksichtigt. Da die Gemeinde am Dorferneuerungsprogramm teilnimmt, soll im September ein Antrag auf entsprechende Fördergelder für das 120.000 Euro umfassende Bauprojekt gestellt werden. „Es wird nur noch der Bescheid abgewartet, und dann kann gestartet werden“, sagte Pohlmann. Mit seinen rund 260 Mitgliedern gehöre der HVV zu den größten Vereinen des Ortes, erklärte Vorsitzender Otto Flint und erinnerte an die vielfältigen Aktivitäten zur Förderung der Gemeinschaft und Heimatverbundenheit. Außer den 14-tägigen Mittwochstreffen der Mitglieder im Heimathaus sowie den gemeinsamen Radtouren gehörten unter anderem die traditionelle Maiwanderung, das Kartoffelpfannkuchenessen, der Besuch einer 60-köpfigen Gruppe vom Heimatverein Osthümmling sowie die vom Heimatchor mitgestaltete Neujahrsvisite zu den Aktivitäten des abgelaufenen Jahres. Die „Mittwochsgruppe“ arbeite mit großem Eifer an der Erweiterung der Ausstellung von historischen handwerklichen und landwirtschaftlichen Gerätschaften im Kappenhaus. „Es sind die vielen Kleinigkeiten im Hintergrund, die eine gute Gemeinschaft ausmachen“, sagte Flint, und dankte allen Helfern für ihr ehrenamtliches Engagement. Seinen besonderen Dank richtete er an die stellvertretende Vorsitzende Liesel Hunfeld, die bei den anstehenden Wahlen auf eine erneute Kandidatur verzichtete. Mit tatkräftiger Unterstützung ihres Ehemannes Jan habe sie in den vergangenen Jahren die Treffen gemanagt und sei immer zur Stelle gewesen, wenn Hilfe gebraucht wurde. „Ihr wart ein tolles Gespann, auf das man sich stets verlassen konnte“, betonte Flint. Nach der einhelligen Verabschiedung einer überarbeiteten Satzung wurde der Vorstand neu gewählt. In ihren Ämtern bestätigt wurden Otto Flint, Schriftführerin Sjanie Schnieders, Kassenwart Klaus Frenzel, Gerätewart Johann Pieper sowie die Beisitzerin Maria Behrens. Zur neuen stellvertretenden Vorsitzenden wählte die Versammlung Margret Brand. Mit Hedwig Benker als Beisitzerin wurde das Vorstandsteam um eine Position erweitert.


Umwelttag der Gemeinde Heede

Am Samstag, den 08.04.2017 fand der alljährliche Umwelttag der Gemeinde Heede statt. 18 freiwillige Helferinnen und Helfer hatten sich gegen 8.30 Uhr am Bauhof eingefunden, um die Wege und Wegeseitenräume von Müll und Unrat zu befreien. Durch den tatkräftigen Einsatz für unsere Umwelt und ein sauberes Heede wurden 2 Kipperladungen voll Müll eingesammelt. Allen, die dazu beigetragen haben, herzlichen Dank für ihren freiwilligen Einsatz! Zum Abschluss der Sammelaktion wurden die freiwilligen Helfer mit einem gemeinsamen Mittagessen im Schützenhaus belohnt.


30 Jahre Regionalmusikverband Heede ist Gastgeber für mehr als 500 Musiker
(Bericht der Ems-Zeitung vom 18.04.17)


Zu einem Vorbereitungstreffen des Regionalmusikfestes in Heede trafen sich die Vorstandsmitglieder des RMV Emsland/Grafschaft Bentheim und Vertreter des Musikvereins Heede. Mit dabei waren Ulli Mönter (von links), Benjamin Dauwe, Silvio Jauck, Petra Midden, Klaus Lammers, Manfred Grimm, Frank Schmitz, Ansgar Hermeling, Alexander von Hebel, Peter Ahlers, Dieter Fehren (Vorsitzender des RMV), Hans-Günter Dünhöft und Georg Flint (Vorsitzender Musikverein Heede). Foto: Anna Heidtmann

Der Regionalmusikverband (RMV) Emsland/Grafschaft Bentheim feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass findet in der Gemeinde Heede am 23. und 24. September nach 20 Jahren erstmals wieder ein Regionalmusikfest statt, zu dem alle dem Verband angeschlossenen rund 60 Musikvereinigungen aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim eingeladen sind.
Ausgerichtet wird das Fest in Zusammenarbeit mit dem Musikverein Heede. „Heede wird zwei Tage lang zum Zentrum der Musik“, verspricht Frank Schmitz, Geschäftsführer des RMV, bei einem Vorbereitungstreffen im Haus des Bürgers in Heede. Für das musikalische Großereignis haben nach seinen Worten bereits 23 Vereine ihre Teilnahme fest zugesagt. „Das ist schon jetzt eine tolle Rückmeldung“, so der hauptverantwortliche Organisator des Festes. Noch bis zum 30. April können sich weitere Musikvereinigungen für das Regionalmusikfest anmelden. Während der beiden Festtage präsentieren die Kapellen, Blasorchester, Spielmanns- und Fanfarenzüge, Flötenensembles oder Drumbands der Öffentlichkeit ihr musikalisches Können bei Platzkonzerten, die auf dem Marktplatz sowie dem Gelände bei der 1000-jährigen Linde stattfinden. Je nach Anmeldezahl wird es laut Schmitz eventuell noch eine dritte Spielstätte geben. Darüber hinaus haben die Musikgruppen jeweils die Möglichkeit, an einem Kritikspiel teilzunehmen und sich im Anschluss einer Bewertung durch zwei Juroren der Bundesvereinigung Deutscher Musikerverbände zu unterziehen. Geplant sind den Organisatoren zufolge darüber hinaus eine Instrumenten- und Notenausstellung sowie eine Broschüre, in der jeder Mitgliedsverein die Möglichkeit hat, sich bildlich und mit einer kleinen Chronik vorzustellen. „Alles in allem wollen wir zeigen, wie vielfältig die Musik in unserer Region ist, und dass es sich lohnt, sich hierfür zu engagieren“, betonte der RMV-Geschäftsführer. Einer der Gründe, Heede als Veranstaltungsort für das Jubiläumsfest zu wählen, ist nach seiner Aussage auch das traditionelle Oktoberfest am Samstag, 23. September. „Rund 400 Musikanten haben sich bereits angemeldet und wollen das Musikfest mit einem Besuch des Oktoberfestes verbinden“, sagte Schmitz. Im Festzelt findet zudem am Sonntag ein gemeinsamer Gottesdienst statt. Der Höhepunkt des Regionalmusikfestes ist am Sonntagnachmittag ein Sternmarsch, bei dem über 500 Musiker in verschiedenen Gruppen durch die Straßen des Ortes in Richtung Marktplatz ziehen. Dort bildet ein gemeinsames Spiel aller teilnehmenden Musikvereine den krönenden Festabschluss.


Grundschule Heede wird erweitert
(Bericht der Ems-Zeitung vom 13.04.2017)

Der Rat der Samtgemeinde (SG) Dörpen hat einstimmig beschlossen, dass die Grundschule in Heede erweitert werden soll. Sie soll außerdem Standort für das St. Lukas-Heim Papenburg werden. Konkrete Pläne aber liegen noch nicht vor. Wie es in der Beschlussvorlage heißt, hatte der Rektor angeregt, die Grundschule zu erweitern. Auch SG-Bürgermeister Hermann Wocken (CDU) bestätigte in der Sitzung, dass die Schülerzahlen dort steigen. Hinzu komme die Überlegung, eine Außenstelle der Tagesbildungsstätte des St. Lukas-Heims Papenburg einzurichten. Dafür werde ebenfalls Platz benötigt. Ratsherr Matthias Witte (UWG) erkundigte sich in dem Zuge nach einer Kostenbeteiligung sowie der Trägerschaft durch das St. Lukas-Heim. „Das müssen wir hier beraten“, antwortete Wocken. „Die Planung dürfen wir auf gar keinen Fall aus der Hand geben“, ergänzte er. Konkrete Planungen liegen derzeit noch nicht vor. Es soll ein Planungsbüro für die Details beauftragt werden. Im Haushaltsplan 2017, den der SG-Rat bereits beschlossen hat, sind für die Erweiterung 25.000 Euro eingeplant.

Heede muss Steuer-Millionen für Umspannwerk zurückzahlen
(Bericht der Ems-Zeitung vom 03.04.2017)


Das Umspannwerk in Heede wirft für die Samtgemeinde Dörpen deutlich weniger Gewerbesteuer ab als von ihr erhofft. Foto: Insa Pölking
Trotz millionenschwerer Gewerbesteuerrückzahlungen will die Gemeinde Heede in diesem Jahr rund 2,1 Millionen Euro investieren. Obwohl der hierfür im Haushaltsplan vorgesehenen Neukreditaufnahme in Höhe von 550.000 Euro sollen die sich auf etwa eine Million Euro belaufenden Gesamtschulden der Kommune bis zum Jahr 2020 auf Null zurückgefahren werden. Der Gemeinderat billigte den vom Dörpener Samtgemeinde-Kämmerer Heinz-Hermann Lager vorgestellten Haushaltsplan 2017 einstimmig.
Starker Einfluss „Der Haushalt ist sehr stark beeinflusst von den Gewerbesteuerzahlungen eines einzelnen Steuerzahlers“, erklärte Lager zu Beginn seiner Ausführungen. Dessen Name nannte er aus steuerrechtlichen Gründen nicht. Dennoch ist bekannt, dass es sich hierbei um den Stromnetzbetreiber Tennet handelt, der der Kommune für das Umspannwerk an der Autobahn in den Jahren 2014 bis 2016 ungewöhnlich hohe Gewerbesteuereinnahmen im zweistelligen Millionenbereich beschert hatte. Wegen verschiedener Betriebsstätten des Unternehmens wird die Gewerbesteuer allerdings nach einem bestimmten Schlüssel verteilt. Die Folge ist, dass in 2017 knapp 10 Millionen Euro der erhaltenen Vorauszahlungen zurückerstattet werden müssen. Das Defizit im Ergebnishaushalt in Höhe von 427.000 Euro kann die Gemeinde jedoch mit einer gebildeten Überschussrücklage von rund 4,2 Millionen Euro verrechnen, sodass der Haushalt dem Kämmerer zufolge ausgeglichen ist. Als weitaus größere Herausforderung für die Gemeinde beschreibt Lager die durch Steuerrückzahlungen in Millionenhöhe und gleichzeitig anfallende Finanzausgleichszahlungen in Höhe von 6,1 Millionen Euro extrem belastete Liquidität. Aus diesem Grund wird für die Finanzierung der geplanten Investitionen in Höhe von rund 2,1 Millionen Euro eine Neukreditaufnahme von 550.000 Euro erforderlich. Die Gesamtverschuldung steigt dadurch auf rund eine Million Euro an, was einer Pro-Kopf-Verschuldung von 450 Euro entspricht. Dieser Umstand ist laut Lager wegen der im kommenden Jahr zu erwartenden Zahlungen aus den Finanzausgleichstöpfen in Höhe von rund 7 Millionen Euro allerdings nur vorübergehend. Erklärtes Ziel ist es, den Schuldenberg bis zum Jahr 2020 komplett abzubauen. Die Haushaltslage der Gemeinde bezeichnete er trotz der ungewöhnlichen Zahlen als „sehr solide“ und betonte, wie wichtig es sei, die Finanzpolitik auch bei vorübergehenden Liquiditätsbeständen im zweistelligen Millionenbereich besonnen zu führen.
38 neue Bauplätze „Die Königsinvestition ist mit rund 630.000 Euro die Neugestaltung des Marktplatzes “, sagte Lager. Mit dem fünften und letzten Bauabschnitt wird das Projekt „Sanierung der Hauptstraße“, dessen Investitionsvolumen sich auf insgesamt 4,2 Millionen Euro beläuft, abgeschlossen sein. Hierfür hat die Gemeinde Zuschüsse von etwa 1,5 Millionen Euro aus dem Dorferneuerungsprogramm erhalten. Die zweitgrößte Position bildet mit knapp 460.000 Euro der Straßenbau im Rahmen des eingeleiteten Flurbereinigungsverfahrens. Für die Neugestaltung des Schützenplatzes und der Steinerbude veranschlagt die Gemeinde in diesem Jahr 156.000 Euro. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 250.000 Euro bei Zuschüssen von 118.700 Euro. Für die Erschließung von 38 neuen Bauplätzen im neuen Baugebiet „Olkers Kruis“ werden 2017 voraussichtlich 150.000 Euro der insgesamt 330.000 Euro entstehenden Gesamtkosten anfallen. Weitere bedeutende Investitionen in diesem Jahr sind mit rund 170.000 Euro der Ankauf von Industriegebietsflächen, die Schaffung einer Bushaltestelle an der Hauptstraße/Bereich Wagner für 105.000 Euro sowie die Beteiligung am Breitbandausbau des Landkreises mit Mitteln in Höhe von 63.200 Euro. Der Bau einer neuen Sporthalle und die Erweiterung des Heimathauses verschieben sich in das kommende Jahr, da zunächst die Bescheide über beantragte Fördermittel abgewartet werden sollen. Für beide Vorhaben werden Planungskosten bereitgestellt. Für die Sanierung und Neuerrichtung der Flutlichtanlage am Sportplatz veranschlagt die Gemeinde eine Kostenbeteiligung in Höhe von 35.000 Euro. Endgültige Details der Gesamtfinanzierung sind jedoch noch zu klären.


Rückblick auf das Jahr 2016
Heeder Feuerwehrleute leisteten 779 Einsatzstunden ab
(Bericht der Ems-Zeitung vom 31.03.2017)


Neben Bürgermeister Antonius Pohlmann (links) waren Beförderte, Gewählte und Ehrende bei der Versammlung: Ortsbrandmeister Reiner Wegmann (von links), stellvertretender Ortsbrandmeister Hans Koop, Wilhelm Pelster, Clemens Soring, Winfred Haverlach, Ansgar Meyer, Andre Bergmann, Domenick Freye, Stefan Bölscher, Michael Thieben, Klaus von Hebel, Johannes Schnieders und Gerd Köbbe, Abschnitstleiter Nord. Foto: Jens Sievers Neben Bürgermeister Antonius Pohlmann (links) waren Beförderte, Gewählte und Ehrende bei der Versammlung: Ortsbrandmeister Reiner Wegmann (von links), stellvertretender Ortsbrandmeister Hans Koop, Wilhelm Pelster, Clemens Soring, Winfred Haverlach, Ansgar Meyer, Andre Bergmann, Domenick Freye, Stefan Bölscher, Michael Thieben, Klaus von Hebel, Johannes Schnieders und Gerd Köbbe, Abschnitstleiter Nord. Foto: Jens Sievers

In seinem Jahresrückblick zog Ortsbrandmeister Reiner Wegmann Bilanz. Ein arbeitsreiches Jahr mit 34 Einsätzen verzeichnete die Feuerwehr Heede im Jahr 2016, bei denen 779 Einsatzstunden geleistet wurden.
Die Einsätze gliederten sich in 18 Brandeinsätze und 16 Hilfeleistungen. Zu insgesamt 11 Fehlalarmen durch eine auslösende Brandmeldeanlage im Umspannwerk wurde die Feuerwehr Heede im vergangenen Jahr alarmiert. Wegmann dankte allen Feuerwehrleuten für die geleistete Arbeit. Demnach leisteten die Kameraden mit den Dienstabenden und sonstigen Dienstveranstaltungen eine Gesamtzahl von 3066 Stunden ehrenamtlich zum Wohle der Bevölkerung. Zurzeit sind 59 Kameraden in der Feuerwehr tätig. Davon sind 12 Kameraden der Alters- und Ehrenabteilung zugeordnet. Der Altersdurchschnitt der aktiven Einsatzkräfte liegt bei 39,6 Jahren. Nachwuchssorgen hat die Feuerwehr Heede keine. Ein besonderer Dank galt der Samtgemeinde Dörpen für die gute Zusammenarbeit.

Neuwahlen im Ortskommando
Im Mittelpunkt der Versammlungen standen die Wahlen einiger Positionen im Ortskommando. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Hans Koop wurde einstimmig für eine weitere Amtsperiode von sechs Jahren gewählt. Die Funktion des Sicherheitsbeauftragten übernimmt weiterhin Clemens Soring. Als Beisitzer fungiert Klaus von Hebel. Als stellvertretender Atemschutzwart wurde Stefan Bölscher wiedergewählt. Hermann-Josef Bögemann kandidierte nicht erneut für die Funktion des Fahnenträgers. Diese Aufgabe übernimmt zukünftig Wilhelm Pelster. Im Festausschuss ersetzt Sven Burberns Bernd Bögemann.

Feuerwehrleute befördert
Nach Ablauf der entsprechenden Dienstjahre und Absolvierung der erforderlichen Lehrgänge wurden auf Beschluss des Ortskommandos die Kameraden Andre Bergmann, Ansgar Meyer und Winfred Haverlach zu Oberfeuerwehrleuten befördert. Nach erfolgreich abgeschlossener Grundausbildung wurden die Kameraden Domenick Freye, Johannes Schnieders und Michael Thieben zum Feuerwehrmann befördert und somit endgültig in die Wehr aufgenommen.


Gläubige feiern Pontifikalamt mit Weihbischof Wübbe in Heede
(Bericht der Ems-Zeitung vom 27.03.2017)


Rund 300 Gläubige feierten am Samstagabend in Heede das Pontifikalamt. Foto: Hermann-Josef Döbber

Rund 300 Gläubige haben anlässlich des Gedenktages der Verkündigung des Herrn am Samstagabend in der Heeder St.-Petrus-Kirche ein Pontifikalamt mit Weihbischof Johannes Wübbe gefeiert. Dieser Tag wird in der Emsgemeinde seit 2000 gefeiert. Damals wurde Heede von Bischof Franz-Josef Bode als Gebetsstätte anerkannt.
Wübbe stellte seine Predigt unter das Motto „Das Leben – ein Abenteuer“. Er griff damit ein Motto auf, welches sich Firmlinge im vergangenen Jahr für ihren Firmgottesdienst ausgesucht hatten. Die jungen Menschen hätten dem Weihbischof zufolge teilweise nicht gewusst, wie das Leben ausgehen wird, welche Ziele es haben soll und welchen Menschen man sich anvertrauen soll. „Wir ahnen: Das Leben kann wunderbare Schätze haben. Aber wie sie aussehen, wo sie versteckt sind und wer bei der Suche helfen kann, ist nicht so einfach herauszufinden“, so Wübbe. Die Firmbewerber hätten etwas auf den Punkt gebracht. „Mich hat dieses Motiv bewegt, weil ich den Eindruck hatte, dass hier junge Menschen über dieses Motiv eine Möglichkeit gefunden haben, Leben und Glauben zusammenzubringen.“


Weihbischof Johannes Wübbe (Vierter von links) feierte unter Konzelebration mehrerer Seelsorger in der Heeder St.-Petrus-Kirche ein Pontifikalamt anlässlich des Gedenktages der Verkündigung des Herrn. Foto: Hermann-Josef Döbber

„Gottes Wort als Schatz verstehen, der uns lockt und zieht“
In Heede würden nach seinen Worten viele Menschen während des ganzen Jahres Zeugnis davon ablegen, wie sie dieses Abenteuer verstehen und gestalten wollen. „Indem sie hier zur Gebetsstätte kommen, machen sie in besonderer Weise etwas offenkundig, worum es aus Sicht unseres Glaubens überhaupt geht: Gottes Wort als den Schatz zu verstehen, der uns lockt und zieht.“
Jeder hat seine ganz individuelle Gottesgeschichte
Als Beispiel nannte er die Lesungen zum Fest Maria Verkündigung. „Da ist zunächst Maria. Eine junge Frau, die bislang in ihrem Dorf Nazareth nicht größer aufgefallen ist. Und so hat sie auch ihre ganz individuelle, persönliche Gottesgeschichte wie jeder Mensch.“ Das Evangelium weise aber gerade dieser persönlichen Geschichte in den großen Horizont der Geschichte Gottes mit den Menschen und seiner Schöpfung einen ganz besonderen Ort zu. Es sei Gott selber, der über seinen Boten Maria sagte, dass in ihr sein Sohn menschliche Gestalt annehmen werde. Daraufhin habe Maria ihr ganzes Dasein für Gott und sein Wort geöffnet. Entscheidend sei Wübbe zufolge, dass Maria sich auf die Beziehung zu Gott einlasse, dass sie ihn hört und auf seinen Anruf antwortet.
Wie viel Raum will man Gott in seinem Leben gewähren?
Dieses Verhalten würde auch in Heede immer wieder konkret. Indem Menschen zum persönlichen und gemeinschaftlichen Gebet zusammenkämen, würden sie sich gemeinschaftlich dazu bekennen, dass sie diese Gott-Bezogenheit zur Entfaltung kommen lassen wollen. „Der heutige Gottesdienst kann uns besonders eindrucksvoll in Erinnerung rufen, dass jeder sich ganz persönlich von Gott fragen lassen muss, wie viel Raum man ihm in seinem Leben gewährt“, so Wübbe.
Ein Signal ausgehend vom Gottesdienst
Gerade jetzt, wo sich so viele Verantwortliche aus der Politik, aber auch in der Kirche, in den Vordergrund spielten, anstatt sich in den Dienst der ihnen anvertrauten Menschen zu stellen, wünschte sich Wübbe, dass von einem Gottesdienst wie in Heede ein Signal ausgeht. „Mit Maria auf dem Weg zu sein, heißt: Gottes Menschenfreundlichkeit und Liebe Raum zu geben.“
Außer Weihbischof Wübbe wirkten an dem Pontifikalamt als Konzelebranten Pfarrer Johannes Hasselmann, Pastor i. R. Johannes Brinkmann, Pastor Pater Thomas CMI und Diakon Heinz Klasen mit. Mitgestaltet wurde die Messe sowie die anschließende Lichterprozession von der Schola Magnificat unter der Leitung von Magdalena Koonert. Die Orgel spielte Otto Flint. Sieben Heeder Vereine waren mit Bannerabordnungen vertreten.




Wichtige Männer hinter den Kulissen Bühnenbauer der Theatergruppe Heede konstruieren bisher aufwendigste Kulisse für neues Stück (Bericht EL-Kurier vom 19.03.2017)
Hermann Christen, Bernd Fischer, Uwe Weber und Norbert Arens (v. l.) haben den Hinterhof eines Bauernhauses für das neue Stück der Theatergruppe Heede auf die Bühne im Haus des Bürgers gebaut. Heidtmann-Fotos Die Laientheatergruppen im nördlichen Emsland haben derzeit Hochsaison und erfreuen Tausende von Zuschauern mit ihren meist plattdeutschen Theatervorstellungen. Wichtige Leute auf dem langen Weg bis zur ersten Aufführung sind die Bühnenbauer, die für das Geschehen eine passende Kulisse errichten. Bis zum Schluss haben auch die Bühnenbauer der Theatergruppe Heede an einem der aufwendigsten Bühnenbilder ihrer Geschichte gearbeitet. An diesem Samstag feierte die Spielschar mit dem Stück „Loot de Sau rut!“ im Haus des Bügers Premiere. Etwa vier Monate lang haben die fünf Hobbyhandwerker Norbert Arens, Herbert Abels, Hermann Christen, Bernd Fischer und Uwe Weber ihre Freizeit damit verbracht, das rundum erneuerte Bühnengerüst aufzubauen, Bretter aneinanderzuschrauben, Fenster und Türen einzubauen, Malerarbeiten auszuführen oder dafür zu sorgen, dass die Lichtverhältnisse sowie Ton und Technik stimmen. Spielleiterin Franzis Hunfeld hat den Plan für die Kulisse entworfen und eng mit den Bühnenbauern zusammengearbeitet. Ein ansprechendes Bühnenbild ist nach ihren Worten wichtig, damit die Handlung für den Zuschauer authentisch wirkt und auch ohne Darsteller Lust auf mehr macht. „Der erste Eindruck zählt“, so die Regisseurin. Nach Theaterkulissen wie einer gutbürgerlichen Wohnstube, einem Bürgermeisterbüro oder einer alten Hamburger Kneipe hat die engagierte Truppe mit dem Hinterhof eines bäuerlichen Anwesens auch diesmal wieder ganze Arbeit geleistet. Ein detailreich gestaltetes Bühnenbild, bei dem selbst das fließende Wasser aus einer Pumpe nicht fehlt, lassen die Spielfläche zu einem realistischen Ort des Geschehens werden. „Es ist immer wieder toll mitanzusehen, wie engagiert und kreativ unsere Bühnenbauer sind“, lobt die Regisseurin ihre Truppe. Damit die Schauspieler sich an die Umgebung gewöhnen und auf die einzelnen Laufwege einstellen können, ist es Hunfeld zufolge wichtig, dass das Gros der Bühne möglichst frühzeitig steht. „An die Details geht es nach und nach“, erklärt Hunfeld. Anders als bei großen professionellen Theaterbühnen, die über umfangreiche Equipments verfügen, ist für die Theatergruppe hierbei häufig Improvisation und Selbsthilfe angesagt. Kostüme und Requisiten werden selber besorgt, manchmal mit Unterstützung örtlicher Unternehmen. Zuschauer können sich vom Bühnenbild und natürlich vom aktuellen Stück der Theatergruppe Heede an folgenden Abendterminen mit Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr im Haus des Bürgers in Heede selbst überzeugen: 31. 3. (Fr.), 2. 4. (So.)l und am 8. 4. (Sa.). Die Seniorennachmittage mit Kaffee und Kuchen finden am 25. 3. (Sa.) und am 26. 3. (So.) jeweils um 15 Uhr statt. Eintrittskarten mit Platzreservierung (erstmals auch für die Seniorenvorstellungen) sind beim Hotel „Zur Linde“ (Tel. 0 49 63/ 9 16 90) erhältlich. Der Besuch einer Seniorenvorstellung ist, wie in den Vorjahren, nur in Verbindung mit einer vorherigen telefonischen Anmeldung bei der Vorverkaufsstelle möglich.


Altkleidersammlung

Die Kolpingsfamilie Heede führt am 01. April 2017 ab 09:00 Uhr eine Altkleidersammlung durch.
Die Altkleider bitte in stabile Plastikbeutel verpacken. Bitte keine gelben Säcke oder Kartons verwenden.



Event- und Hochzeitsmesse lockt Hunderte nach Heede
(Bericht der Ems-Zeitung vom 07.03.2017)


Aktuelle Brautmoden präsentierten diese Models bei der Event- und Hochzeitsmesse in Heede. Foto: Anna Heidtmann

Großes Interesse hat am Wochenende die erstmals in der Emsgemeinde Heede veranstaltete „Event- und Hochzeitsmesse“ gefunden. Mehrere hundert Besucher aus einem Umkreis von rund 50 Kilometern nutzten die zweitägige Veranstaltung, um sich über aktuelle Trends rund um das Thema Hochzeit und andere Feierlichkeiten zu informieren und beraten zu lassen.
Unter den Gästen waren zahlreiche heiratswillige junge Paare oder deren Eltern sowie Silber- und Goldhochzeitspaare oder Besucher, die eine andere Festlichkeit planen. Ob Hochzeitslimousine, Fotografie, Catering, aufwendig verzierte Festtagstorten, Musik sowie Ringe und Brautsträuße – mit ihren Produkten und Dienstleistungen haben die 20 Unternehmen aus Heede und Umgebung nahezu alle Themenbereiche für die Ausgestaltung einer Hochzeitsfeier abgedeckt.
Weil bei jeder Hochzeit die Braut mit ihrem Kleid im Mittelpunkt steht, wurde die aktuelle Braut- und Festtagsmode besonders von den Damen in Augenschein genommen. Nach den Worten von Anna Germer bleibt das Brautkleid für den Bräutigam üblicherweise bis zum Hochzeitstag ein Geheimnis. „In der Regel kommt daher die zukünftige Braut in Begleitung ihrer Mutter, Schwiegermutter, Schwestern oder Freundinnen“, erklärte die Inhaberin des Brautmodengeschäfts „Moments“ in Kluse. Dass die Kleidung des Bräutigams ebenso für die Braut geheim bleiben sollte, ist für sie im Zeitalter der Gleichberechtigung selbstverständlich.
Die Hochsteckfrisur, von edel-glamourös bis schlicht elegant, ist laut Elke Bloem nach wie vor ein beliebter Klassiker unter den Brautfrisuren. „Wichtig ist, dass die Frisur zum Brautkleid passt“, sagte die Friseurmeisterin aus Heede und empfiehlt jeder Braut, rechtzeitig vor der Hochzeit einen Termin für eine Probefrisur zu vereinbaren.
Auswahl von Ringen nicht immer leicht
Dass Eheringe suchen und finden gar nicht so einfach ist, weiß auch Jessika Bentlage aus Kluse. Um sich für ihre Hochzeit im Oktober schon mal einen Überblick zu verschaffen, war sie mit ihrer Mutter und ihrer Schwester zur Hochzeitsmesse gekommen. Dort ließ sich die zukünftige Braut am Stand des Juweliergeschäftes Wacker aus Dörpen von Mitarbeiterin Viktoria Kopp beraten. „Wenn man vorher schon mal schaut und frühzeitig alles erledigt, gibt es am Ende nicht so viel Stress“, sagte die junge Frau.
Angesichts der überaus großen Besucherresonanz zeigten sich die Veranstalter und Aussteller mehr als zufrieden. „Das haben wir so nicht erwartet“, sagte Mitorganisator Wilfried Kemker und schloss eine Neuauflage der Event- und Hochzeitsmesse im kommenden Jahr nicht aus.


Premiere am 18. März
Theatergruppe Heede spielt „Loot des Sau rut!“
(Bericht der Ems-Zeitung vom 06.03.2017)


Mit dem Stück „Loot de Sau rut!“ feiert die Theatergruppe Heede am Samstag, 18. März, Premiere. Foto: Theatergruppe Heede

Männer essen am liebsten jeden Tag Fleisch. Welche schwerwiegenden Folgen es haben kann, wenn plötzlich die Ernährung auf fleischlose Kost umgestellt wird, das können die Besucher beim neuen Stück der Theatergruppe Heede erfahren.
Am Samstag, 18. März 2017, um 19.30 Uhr heißt es im Haus des Bürgers in Heede erstmals „Vorhang auf und Bühne frei“ für die Komödie „Loot de Sau rut!“. Rund vier Monate lang haben sich die Darsteller unter der Leitung von Regisseurin Franzis Hunfeld auf ihren Auftritt vorbereitet. Die Bühnenbauer haben viel Zeit damit verbracht, für das Geschehen eine Kulisse zu errichten. „Das Ganze ist eine Gemeinschaftsleistung, bei der jeder alles gibt“, erklärt Spielleiterin Hunfeld.
Das mittlerweile 15. Bühnenstück
Das Thema, dem sich die Hobbytruppe mit ihrem mittlerweile 15. Bühnenstück widmet, ist in Zeiten der immer wiederkehrenden Lebensmittelskandale hochaktuell: Karin Heppner und ihre beiden Freundinnen Lotte Reischel und Trude Sulzbach haben die Nase voll von ständig neuen Schreckensmeldungen und rufen mittels einer Flugblattkampagne zum Boykott der örtlichen Fleisch- und Wursttheken auf.
Auch bei Karin zu Hause kommt ab sofort nur noch Vegetarisches auf den Tisch. Diese Rechnung hat die Hausfrau allerdings ohne ihren Ehemann Norbert und Sohn Rainer gemacht. Beide verlangen nach Fleisch. Um des lieben Friedens Willen lässt Karin sich mit Ehemann Norbert auf einen Kompromiss ein, der schon bald die Gerüchteküche zum Brodeln bringt und für ein heilloses Chaos sorgt, bei dem selbst Psychologin Anita Amaryl nichts mehr ausrichten kann.
Abendtermine und Seniorennachmittage
Neben der Premiere wird das Stück aus der Feder von Andreas Wening an folgenden Abendterminen mit Beginn jeweils um 19.30 Uhr im Haus des Bürgers in Heede aufgeführt: Freitag, 31. März, Sonntag, 2. April und Samstag 8. April. Die Seniorennachmittage mit Kaffee und Kuchen finden am Samstag, 25. März, sowie Sonntag, 26. März, jeweils um 15 Uhr statt.
Eintrittskarten mit Platzreservierung (erstmals auch für die Seniorenvorstellungen) sind im Vorverkauf beim Hotel „Zur Linde“, Telefon 0 49 63/9 16 90, in Heede erhältlich. Der Besuch einer Seniorenvorstellung ist wie in den Vorjahren nur in Verbindung mit einer vorherigen telefonischen Anmeldung bei der Vorverkaufsstelle möglich.


Rot-Weiß Heede kürt Sportler des Jahres
(Bericht der Ems-Zeitung vom 07.03.2017)

Auf dem Sportlerball des SV Rot-Weiß Heede sind die Sportler des Jahres ausgezeichnet worden. Nominiert waren jeweils drei Sportler aus den sechs Mannschaften der Sparten Fußball und Tischtennis, die im vergangenen Jahr mit besonderen sportlichen Leistungen sowie Fairplay und Kameradschaft auf sich aufmerksam gemacht haben. Die Wahl zum Sportler des Jahres gewannen in der Sparte Fußball: (von links) Holger Bollmann (1. Herrenmannschaft), Mathias Schade (2. Herrenmannschaft), Marius Terfehr (3. Herrenmannschaft), Christina Pieper (Damenmannschaft) sowie Jonas Kleemann (A-Jugend). Beim Tischtennis wurde für Rainer Wegmann gestimmt. Foto: Anna Heidtmann



Ehrung für Johannes Bögemann Arbeitsreiches Jahr 2016 für Feuerwehr in Heede
(Bericht der Ems-Zeitung vom 17.02.2017)


Eine Ehrung für langjährigen Feuerwehrarbeit und Beförderungen standen im Mittelpunkt des Feuerwehrfestes in Heede. Das Bild zeigt Oberlöschmeister Georg Pelster (3.v.l.), Ortsbrandmeister Reiner Wegmann (5.v.l.) und Jubilar Johannes Bögemann (10.v.l.) zusammen mit ihren Partnerinnen. Links im Bild SG-Bürgermeister Hermann Wocken, ganz rechts Verbandgeschäftsführer Lambert Brand. Foto: Florian Bethke

Der neue Ortsbrandmeister der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Heede, Reiner Wegmann blickt auf das erste „volle Amtsjahr“ mit insgesamt 34 Einsätzen zurück. Dies teilte er anlässlich des Feuerwehrfestes mit. Johannes Bögemann erhielt das Abzeichen des Landesfeuerwehrverbandes für 40 Jahre Feuerwehrarbeit. Das geht aus einer Mitteilung der Feuerwehr Heede hervor. Demnach betonte Reiner Wegmann in einer Ansprache , dass er bei der Übernahme des Amtes als Ortsbrandmeisters wertvolle Unterstützung durch seinen Stellvertreter Hans Kopp und das Ortskommando erfahren habe. Seine Wehr blicke auf insgesamt 34 Einsätze im Jahr 2016 zurück, darunter alleine 18 Brandeinsätze. Die Meldungen von Brandmeldeanlagen (BMA), viele davon Fehlalarme, machen mittlerweile auch der Heeder Feuerwehr zu schaffen. Darüber hinaus beteiligte sich die Wehr an örtlichen Veranstaltungen und ist verantwortlich für den Nikolausbesuch. Nach Angaben Wegmanns gehören 59 Kameraden, darunter 12 Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung, zur FF Heede. Die Ausstattung sei in Ordnung, einige Anschaffungen wie die neue Wärmebildkamera habe man über Sponsoren finanzieren können. In den nächsten Jahren müsse eine Ersatzbeschaffung für das Löschgruppenfahrzeug angedacht werden. Für dieses Jahr plane man ein Aktionswochenende mit den Familien der Feuerwehrleute. Veranstaltung für Familien „Gut zu wissen, dass es mit euch in Heede eine schlagkräftige Feuerwehr gibt“; sagte Samtgemeinde(SG)-Bürgermeister Hermann Wocken. Die SG werde die notwendigen Anschaffungen für die Ortswehren weiterhin positiv begleiten. Es sei erfreulich, dass die Wehr auch an die Familien der Kameraden denke und sich eine besondere Veranstaltung vorgenommen habe. Der stellvertretende Heeder Bürgermeisters Otto Flint schloss sich Wockens Worten an und bezeichnete die Wehr als einen „Stützpfeiler“ in der Gemeinde, der immer verlässlich sei. 


Aktuell können seitens der Gemeinde Heede weitere Auslieferungen für Brennholz sichergestellt werden.

Sofern Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Heede entsprechendes Interesse haben, bitte  umgehend beim Bürgermeister der Gemeinde melden.




Heede schaut in die Röhre Kein Platz mehr für touristische Tafeln an der A 31
(Bericht der Ems-Zeitung vom 02.02.2017)


Stolz sind die Heeder auf ihre 1000-jährige Linde. 2016 war der Baum von der Deutschen Dendrologischen Gesellschaft für den Wettbewerb „Europäischer Baum des Jahres“ nominiert worden. Darüber freuten sich im vergangenen Februar Elisabeth Hunfeld und Otto Flint vom Heimatverein. Foto: Sven Korte


Mehrfach feierte der Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode wie hier im März 2012 mit Pilgern in der Gebetsstätte Heede. Foto: Willy Rave


Die Gemeinde Heede ist mit einem Antrag gescheitert, touristische Hinweisschilder an der A 31 für ihre 1000-jährige Linde und ihre Gebetsstätte aufstellen zu lassen. Begründung: An der Emslandautobahn gibt es bereits zu viele touristische Hinweistafeln. „Die Beschilderung ist durch den Landkreis Emsland schon sehr in Beschlag genommen“, erklärte Cord Lüesse, Leiter des Geschäftsbereichs Osnabrück der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, am Mittwoch auf Anfrage unserer Redaktion. Lüesse verwies darauf, dass für die Zulässigkeit derartiger Schilder, die beispielsweise für einen Besuch der Gedenkstätte Esterwegen und des Emslandmuseums Schloss Clemenswerth in Sögel werben, bestimmte Richtlinien und Abstände einzuhalten seien. Die derzeitige Dichte mache es nahezu unmöglich, weiteren Wünschen Rechnung zu tragen. Anders gesagt: Neue Hinweisschilder kämen grundsätzlich nur im Ersatzaustausch mit anderen infrage. In der jüngsten Sitzung des Heeder Gemeinderates wurde die ablehnende Haltung der Straßenbaubehörde mit Bedauern und Trotz registriert. „Für uns sind das fadenscheinige Argumente“, sagte der stellvertretende Bürgermeister Otto Flint (CDU). Er kündigte einen neuen Anlauf in einigen Jahren an. Die Heeder hatten einen Antrag zur Aufstellung von Tafeln mit Hinweisen ihrer 1000-jährigen Linde sowie der bei Wallfahrern beliebten und bischöflich anerkannten Gebetsstätte St. Petrus in Ketten als touristisches Ziel gestellt. Die Stätte wurde durch die Erlebnisse von vier Kindern, denen dort während der NS-Zeit die Muttergottes mit dem Jesuskind erschienen sein soll, überregional bekannt. Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) gab in der Ratssitzung die Begründung für den Negativbescheid der Straßenbaubehörde wider. Demnach gibt es im Bereich der Anschlussstelle Dörpen bei Heede sowohl in Fahrtrichtung Papenburg als auch in Fahrtrichtung Meppen bereits zwei touristische Hinweistafeln. Damit sei die Maximalzahl erreicht, berichtete Pohlmann. Eine Aufstellung von weiteren Hinweistafeln werde nicht genehmigt. Wie der Bürgermeister weiter ausführte, kassierte die Behörde auch den Einwand der Heeder, dass die derzeitigen touristischen Ziele, auf die an der A 31 in dem betreffenden Abschnitt hingewiesen würde, deutlich weiter von der Autobahn entfernt liegen als die Gemeinde Heede. Geschäftsbereichsleiter Lüesse hält dem entgegen, dass beispielsweise nicht nur die Festung Bourtange, sondern auch die Gedenkstätte Esterwegen alle zur Aufstellung von touristischen Hinweisschildern benötigten Kriterien erfüllt. Die Gedenkstätte sei zwar in der Tat „eigentlich zu weit entfernt“, genieße wegen ihrer überregionalen Bedeutung als Mahnmal für ein ehemaliges Konzentrationslager aber einen besonderen Status. Wie Lüesse zudem weiter erklärte, wird dem Aufstellen von touristischen Hinweistafeln darüber hinaus nur dann zugestimmt, wenn das Ziel jährlich von rund 100.000 Besuchern angesteuert wird. Das sei bei der Festung Bourtange und dem Schloss Clemenswerth auf jeden Fall sicher, sagte Lüesse. Das Emslandmuseum hatte vor knapp vier Wochen für 2016 mit mehr als 62.000 registrierten Gästen zum achten Mal in Folge einen Besucherrekord vermeldet. Hinzu käme aber eine Vielzahl weiterer Ausflügler, so Lüesse. Die Gedenkstätte Esterwegen wurde 2016 wie im Vorjahr von knapp 25.000 Menschen besucht. Den Heedern wurde seitens der Behörde derweil auch der Wunsch, zwei touristische Ziele auf einer Hinweistafel zu benennen, verwehrt. „Pro Schild darf nur ein Ziel ausgewiesen werden“, berichtete Bürgermeister Pohlmann. Nicht nachvollziehen konnte Antje Siuts (FDP), dass auf Grundlage der genannten Kriterien beispielsweise für den Festungswall Meppen sehr wohl eine Hinweistafel an der A 31 genehmigt wurde. Ein entsprechender Antrag der Stadt wurde 2015 gebilligt. „Den Festungswall kann man ja kaum erkennen.“, meinte Siuts.


Kunst-Viehwaage und mehr Licht Heeder Marktplatz erhält neues Antlitz
(Bericht der Ems-Zeitung vom 01.02.2017)


Deutlich aufgewertet werden soll der Marktplatz vor dem Haus des Bürgers in Heede. Foto: Jan-Hendrik Kuntze

Nächste Etappe im Zuge der Dorferneuerung in Heede ist die Neugestaltung des Marktplatzes. Das Antlitz soll vor allem durch ein Lichtkonzept sowie durch ein hölzernes Kunstobjekt in Form einer Viehwaage deutlich gewinnen. Der Gemeinderat votierte in seiner Sitzung am Montagabend im Haus des Bürgers einstimmig für die Planungen. Wie Peter Stelzer vom Planungsbüro Regionalplan & UVP (Freren) während der Sitzung zuvor erläutert hatte, soll im Rahmen des Konzeptes außerdem die Straße „Am Markt“ genauso ausgebaut werden wie die Hauptstraße. Um den Verkehr auf der Straße „Am Markt“ zu beruhigen, sind zudem leichte Verschwenkungen mit Inselbuchten vorgesehen. Die Bushaltestelle werde mit Platz für zwei Schulbusse ans Feuerwehrhaus verlegt. Dort würden außerdem einige Parkplätze angelegt, sagte Stelzer. Bisher liegt der Marktplatz in den späten Abend- und Nachtstunden weitgehend im Dunkeln. Das soll sich durch ein umfangreiches Beleuchtungskonzept für knapp 70.000 Euro ändern. Wie Stelzer ausführte, wird das Konzept parallel zu dem an der Hauptstraßenachse entwickelt. Beleuchtet werden soll außer dem Haus des Bürgers auch die noch zu errichtende Holzkonstruktion in Form einer Viehwaage, die auf dem Marktplatz geplant ist. Stelzer zufolge sollen dort neben einer angedeuteten Waage Holz-Skulpturen aufgestellt werden, die zwei Landwirte und drei Schweine verkörpern. Mit der Herstellung werde der Bildhauer Stefan Hempen aus Lorup beauftragt. Dessen Kunstwerke zeichneten sich durch eine rustikal-kantige Derbheit aus, erklärte Stelzer. „Das ist einzigartig“, so der Planer, der dem Rat einige Skizzen präsentierte. Wer sich einen plastischeren Eindruck von der Arbeit des Künstlers verschaffen wolle, dem empfahl Stelzer einen Besuch des Erinnerungspunktes am ehemaligen Emslandlager Börgermoor. Dafür hatte Hempen eine hölzerne Skulptur gefertigt, die an die „Moorsoldaten“ erinnert. Was den Zeitplan der Umsetzung betrifft, verwies Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) auf das Heeder Schützenfest am dritten Juliwochenende. „Dann wollen wir über den neuen Marktplatz marschieren.“, sagte er.


Grundschule braucht mehr Platz Heeder wollen schnell neue Sporthalle bauen (Bericht der Ems-Zeitung vom 01.02.2017)
Ihre sanierungsbedürftige Sporthalle bei der Grundschule will die Gemeinde Heede an die Samtgemeinde Dörpen verkaufen. Am Sportplatz soll eine neue Halle gebaut werden. Foto: Jan-Hendrik Kuntze
Am Sportgelände in Heede will die Gemeinde eine Freizeit- und Sporthalle errichten. Dafür hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am Montagabend im Haus des Bürgers die Weichen gestellt. Die alte Halle an der Grundschule soll an die Samtgemeinde Dörpen verkauft werden. Unter Beifall der knapp 30 Zuschauer, darunter die meisten vom Sportverein SV Rot-Weiß als größtem Hallennutzer, fiel der Beschluss einstimmig. Wie Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) erläuterte, hat die Gemeindeverwaltung zwischenzeitlich bereits unter drei Architekturbüros einen Wettbewerb für das Projekt ausgerufen. Über deren Planvorstellungen und Kostenschätzungen wird am Mittwoch, 1. Februar 2017, in einer nichtöffentlichen Ratsbesprechung diskutiert. Pohlmann machte deutlich, dass die Zeit drängt. Denn die Gemeinde hofft, bei der Finanzierung noch in den Genuss von Fördermitteln aus dem Dorfentwicklungsprogramm zu kommen, das in Heede noch bis Ende 2018 läuft. Ein entsprechender Förderantrag müsse bis Mitte Februar 2017 beim Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems (Geschäftsstelle Meppen) auf den Weg gebracht werden, betonte Pohlmann. Bei einer späteren Antragstellung – die nächste Gelegenheit wäre nach den Worten des Bürgermeisters erst Mitte September 2017 – sei fraglich, ob sich der Bau noch rechtzeitig bis zum Ablauf der Dorferneuerung umsetzen ließe. Geplant ist eine sogenannte Einfeld-Sporthalle mit Toiletten, Umkleiden, Duschen, Geräteräumen und einem Multifunktionsraum. Hinzu kommen ein Landjugendraum, Tischtennisraum, ein weiterer Jugendraum (Ersatz für den Jugendtreff „Memory“) sowie eine Küche. Pohlmann wies darauf hin, dass eine neue Halle im Hinblick auf die finanzielle Herausforderung für die Gemeinde und die Fördermöglichkeiten im Rahmen der Dorferneuerung neben einem reinen Turnraum mit sanitären Anlagen und Umkleiden auch über Versammlungs- und Jugendräume verfügen müsse. Errichtet werden soll sie auf dem hinter dem Flutlichtplatz liegenden Grundstück mit Anbindung an die Pfarrer-Vehmeyer-Straße. Das Grundstück gehört der Gemeinde. Die neue Halle soll die bestehende Sporthalle an der Grundschule aus mehreren Gründen ersetzen. Wie Pohlmann ausführte, weist sie seit Jahren sowohl baulich als auch energetisch erhebliche Mängel auf. Bei Schneefall wie zuletzt habe die Halle komplett gesperrt werden müssen, weil die Tragfähigkeit des Daches nicht mehr gewährleistet sei. Hinzu komme, dass die Schule mehr Platz braucht. Pohlmann berichtete nicht nur von steigenden Schülerzahlen für die Einschulung 2018, sondern auch von Planungen des Papenburger St.-Lukas-Heimes, an der Grundschule eine Zweigstelle seiner Tagesbildungsstätte einzurichten. Eine Erweiterung des Schulgebäudes sei allerdings nicht möglich. „Aus diesem Grunde werden Überlegungen angestrebt, die alte Sporthalle inklusive aller Nebenräume an die Samtgemeinde Dörpen für den Schulsport und dringend benötigter Erweiterungsmöglichkeiten zu veräußern“, sagte Pohlmann. Die Samtgemeinde ist Trägerin der Grundschule. Der Sprecher der SPD/FDP-Gruppe im Rat, Hermann Krallmann, betonte, dass die Halle aus Sicht der Opposition zu klein sei. Das Spielfeld (15 mal 27 Meter) sei nur unwesentlich größer als das der bestehenden Halle (12,5 mal 22 Meter). „Wir sind ein aufstrebender Ort mit steigenden Einwohnerzahlen.“, sagte Krallmann und brachte Überlegungen für den Bau einer Eineinhalbfeld- oder Zweifeld-Sporthalle mit mobiler Trennmöglichkeit ins Spiel, sodass zwei Gruppen parallel Sport treiben könnten. „Wir wollen nicht klotzen, sollten aber auch nicht kleckern.“, so Krallmann.


Schnell-Internet für Heede und Dersum 72-Meter-Richtfunkmast an der A31 steht
(Bericht der Ems-Zeitung vom 31.01.2017)


Über den Richtfunkmast freuen sich (von links) Sebastian Hoogland (Technischer Leiter Emsland-Tel), Andreas Schröder, Antonius Pohlmann, Hermann Coßmann und Heinz-Hermann Lager. Foto: Holl Kommunikation/N. Scholz

Der Breitbandausbau in der Samtgemeinde (SG) Dörpen schreitet voran: Im Green-Energy-Park an der A-31-Anschlussstelle Dörpen/Heede hat das Meppener Unternehmen Emsland-Tel-Net jetzt den zweiten von vier Richtfunkmasten in der SG aufgestellt und in Betrieb genommen. Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung schreibt, können Dersum und Heede dank Richtfunktechnik über den 72 Meter hohen Mast flächendeckend mit höchsten Bandbreiten versorgt werden. „An manchen Standorten haben die Bürger jetzt die Wahl: Glasfaser oder Richtfunk“, erklärt der Heeder Bürgermeister Antonius Pohlmann (CDU). Es gebe jedoch auch etliche Flecken im ländlichen Raum, die mit Glasfaser nicht erschlossen würden. „Hier können Bürger ausschließlich mit Richtfunk in den Genuss schneller und leistungsfähiger Internet- und Telefonverbindungen kommen“, so Pohlmann Emsland-Tel-Geschäftsführer Andreas Schröder zufolge kann „auf jeden Fall“ jeder Bürger in Heede und Dersum, der den Turm von seinem Grundstück aus sehen könne, das neue Angebot nutzen. „Die Bandbreite, die sie bestellen, kommt genauso bei ihnen an. Ohne versteckte Drosselung“, verspricht Schröder. Der Dersumer Bürgermeister Hermann Coßmann (CDU) hebt hervor, dass die beiden Kommunen für den Breitbandausbau via Richtfunk keinen Cent bezahlen müssen. „Im Gegenteil, Emsland-Tel zahlt uns für die Fläche, auf der der Turm steht, Pacht“, so Coßmann. Erster Dörpener SG-Rat und Wirtschaftsförderer Heinz-Hermann Lager teilte mit, dass die Samtgemeindeverwaltung beschlossen habe, die Oberschule Dörpen via Richtfunk mit schnellem Internet zu versorgen.


Wie steigern wir mit Ihrer Unterstützung die Attraktivität unserer Kirmes?
Veröffentlichung der Ergebnisse der in Auftrag gegebenen Projektarbeit zu den Heeder Markt- und Kirmestagen

Foto Heeder Kirmes 2016: Margret Schwarte

Am Mittwoch, den 18. Januar 2017 präsentierten die vier Studentinnen der Hochschule Osnabrück die Ergebnisse ihrer betriebswirtschaftlichen Projektarbeit zur "Heeder Müggenkärmse" öffentlich im Haus des Bürgers. In dieser Arbeit wurden die Antworten auf die Umfrage vom 13.11.2016 - 28.11.2016, in der die Heeder ihre Meinung zu den Markt- und Kirmestagen äußern und Verbesserungsvorschläge unterbreiten konnten, berücksichtigt.
Hier gelangen Sie zur Präsentation (PDF-Datei).
Auch weiterhin fordert die Gemeinde Heede alle Mitbürgerinnen und Mitbürger auf, sich aktiv mit Ideen und Vorschlägen für eine attraktive Kirmes zu beteiligen. Für Ihre Anregungen nutzen Sie bitte das Kontaktformular.


 

Die Heeder Turnhalle ist bis

einschließlich Dienstag, 14.02.2017

gesperrt!!!

Gemeinde Heede

Der Bürgermeister


Reparatur an Erdkabel abgeschlossen
Die Leitung DolWin2 ins Umspannwerk Heede soll am 10. Januar wieder in Betrieb gehen
(Bericht der Ems-Zeitung vom 05.01.2017)

DOLWIN2
Seit November wird entlang der Autobahn 31 zwischen Heede und Rhede sichtbar an dem Erdkabel gearbeitet. Inzwischen sind die meisten Löcher wieder geschlossen. Foto: Daniel Gonzalez-Tepper

Das defekte Erdkabel DolWin2, das drei Windparks vor Ostfriesland mit dem Umspannwerk Dörpen-West in Heede verbindet, soll am Dienstag wieder in Betrieb gehen.
Das hat der Netzbetreiber Tennet TSO auf Anfrage unserer Redaktion mitgeteilt. Das Erdkabel verbindet drei Windparks mit etwa 240 „Mühlen“ in der Nordsee vor Ostfriesland mit dem Umspannwerk in Heede. Wörtlich heißt es von einem Sprecher: „Der Übertragungsnetzbetreiber Tennet plant, die zurzeit vom Netz genommene Offshore-Netzanbindung DolWin2 bereits am 10. Januar 2017 wieder zuzuschalten, damit die daran angeschlossenen Offshore-Windparks wieder Strom an Land übertragen können. Das wäre elf Wochen früher als das zuletzt angenommene Datum 27. März 2017.“
Die 135 Kilometer lange Gleichstromverbindung, die erst Anfang 2016 in Betrieb gegangen war, ist wie berichtet seit Juni abgeschaltet, nachdem es immer wieder zu Störungen gekommen war. Probleme machen insbesondere die Muffen, eine Art Verbindungsstück, mit dem die Teile des riesigen Kabels zusammengeführt wurden. Tennet, das von einer „technisch herausfordernden Situation“ spricht, hatte den Generalunternehmer, den Baukonzern ABB, aufgefordert, die Reparatur schnellstmöglich durchzuführen.
Seit November waren entlang der Autobahn 31 zwischen Dörpen und Papenburg an mehreren Stellen offene Baustellen erkennbar. Fast täglich wurde seitdem gearbeitet, auch zwischen den Feiertagen. Seit Anfang dieser Woche wurden die Löcher nach und nach zugeschüttet. Am Dienstag soll nun also ein Versuch unternommen werden, das Kabel wieder in Betrieb zu nehmen.
Tennet lobt jetzt die beteiligten Baufirmen. „Möglich werden könnte die starke Verkürzung der Abschaltung durch enorme Anstrengungen aller beteiligten Unternehmen sowie der beteiligten Landeigentümer und Behörden“, so der Tennet-Sprecher. ABB, beauftragte Subunternehmer und Zulieferer hätten beispielsweise die Produktion von benötigtem Material erhöht und zusätzliche Ressourcen wie Mitarbeiter und Maschinen geschaffen. „Dieses Zusammenspiel ermöglichte eine entscheidende zeitliche Verkürzung des Reparaturprozesses. Gute Witterungsbedingungen während der bisherigen Arbeiten waren ein weiterer, sehr entscheidender Faktor für die bislang erzielte Beschleunigung“, heißt es .
Profitieren von der voraussichtlich um drei Monate verkürzten Abschaltung werden alle Stromkunden. Denn die Offshore-Windparkbetreiber erhalten für jeden Tag, an dem sie nicht oder weniger Strom ins Netz einspeisen können, eine Entschädigung. Die Abgabe ist Ende 2012 eingeführt worden, um Risiken der Anbindung von Offshore-Windparks an das Stromnetz abzusichern. Wie hoch die jetzt fällige Zahlung sein wird, kann (oder möchte) Tennet wie bereits im Dezember nicht mitteilen. Auch die Bundesnetzagentur in Berlin, die als Aufsichtsbehörde für die Netzbetreiber fungiert, teilte auf Anfrage mit: „Die Höhe von Entschädigungszahlungen nach § 17e ff. Energiewirtschaftsgesetz hängen von den konkreten Bedingungen des Einzelfalls ab.“ Die Berechnung, die ein Leitfaden der Behörde regelt, ist sehr kompliziert. Eine Prognose hinsichtlich der Höhe von Entschädigungszahlungen erstelle die Bundesnetzagentur grundsätzlich nicht, heißt es. Offen bleibt auch, ob sich ABB an den Kosten beteiligt wird.
Klar ist: Die sind in windstarken Regionen wie der Nordsee, in denen die Anlagen besonders oft und lange Strom produzieren könnten, besonders hoch. Die Haftungsumlage, die Stromkunden derzeit zahlen, liegt derzeit zwischen 0,04 und 0,025 Cent je Kilowattstunde je nach Abnahmemenge. Klingt nicht viel, die Netzbetreiber rechnen insgesamt für 2017 allerdings bundesweit mit 243,55 Millionen Euro, die sie an Windparkbetreiber zahlen müssen, weil die Netze nicht funktionieren. 2016 waren es 162,68 Millionen Euro.




Aufgrund der Schneelast ist die Turnhalle gesperrt!!!

Gemeinde Heede

Der Bürgermeister

Die Sperrung ist automatisch aufgehoben, wenn kein Schnee mehr auf dem Dach der Turnhalle vorhanden ist!!!