Aktuelles in Heede

Altkleidersammlung

Die Kolpingsfamilie Heede führt am 01. April 2017 ab 09:00 Uhr eine Altkleidersammlung durch.
Die Altkleider bitte in stabile Plastikbeutel verpacken. Bitte keine gelben Säcke oder Kartons verwenden.


Gläubige feiern Pontifikalamt mit Weihbischof Wübbe in Heede
(Bericht der Ems-Zeitung vom 27.03.2017)


Rund 300 Gläubige feierten am Samstagabend in Heede das Pontifikalamt. Foto: Hermann-Josef Döbber

Rund 300 Gläubige haben anlässlich des Gedenktages der Verkündigung des Herrn am Samstagabend in der Heeder St.-Petrus-Kirche ein Pontifikalamt mit Weihbischof Johannes Wübbe gefeiert. Dieser Tag wird in der Emsgemeinde seit 2000 gefeiert. Damals wurde Heede von Bischof Franz-Josef Bode als Gebetsstätte anerkannt.
Wübbe stellte seine Predigt unter das Motto „Das Leben – ein Abenteuer“. Er griff damit ein Motto auf, welches sich Firmlinge im vergangenen Jahr für ihren Firmgottesdienst ausgesucht hatten. Die jungen Menschen hätten dem Weihbischof zufolge teilweise nicht gewusst, wie das Leben ausgehen wird, welche Ziele es haben soll und welchen Menschen man sich anvertrauen soll. „Wir ahnen: Das Leben kann wunderbare Schätze haben. Aber wie sie aussehen, wo sie versteckt sind und wer bei der Suche helfen kann, ist nicht so einfach herauszufinden“, so Wübbe. Die Firmbewerber hätten etwas auf den Punkt gebracht. „Mich hat dieses Motiv bewegt, weil ich den Eindruck hatte, dass hier junge Menschen über dieses Motiv eine Möglichkeit gefunden haben, Leben und Glauben zusammenzubringen.“


Weihbischof Johannes Wübbe (Vierter von links) feierte unter Konzelebration mehrerer Seelsorger in der Heeder St.-Petrus-Kirche ein Pontifikalamt anlässlich des Gedenktages der Verkündigung des Herrn. Foto: Hermann-Josef Döbber

„Gottes Wort als Schatz verstehen, der uns lockt und zieht“
In Heede würden nach seinen Worten viele Menschen während des ganzen Jahres Zeugnis davon ablegen, wie sie dieses Abenteuer verstehen und gestalten wollen. „Indem sie hier zur Gebetsstätte kommen, machen sie in besonderer Weise etwas offenkundig, worum es aus Sicht unseres Glaubens überhaupt geht: Gottes Wort als den Schatz zu verstehen, der uns lockt und zieht.“
Jeder hat seine ganz individuelle Gottesgeschichte
Als Beispiel nannte er die Lesungen zum Fest Maria Verkündigung. „Da ist zunächst Maria. Eine junge Frau, die bislang in ihrem Dorf Nazareth nicht größer aufgefallen ist. Und so hat sie auch ihre ganz individuelle, persönliche Gottesgeschichte wie jeder Mensch.“ Das Evangelium weise aber gerade dieser persönlichen Geschichte in den großen Horizont der Geschichte Gottes mit den Menschen und seiner Schöpfung einen ganz besonderen Ort zu. Es sei Gott selber, der über seinen Boten Maria sagte, dass in ihr sein Sohn menschliche Gestalt annehmen werde. Daraufhin habe Maria ihr ganzes Dasein für Gott und sein Wort geöffnet. Entscheidend sei Wübbe zufolge, dass Maria sich auf die Beziehung zu Gott einlasse, dass sie ihn hört und auf seinen Anruf antwortet.
Wie viel Raum will man Gott in seinem Leben gewähren?
Dieses Verhalten würde auch in Heede immer wieder konkret. Indem Menschen zum persönlichen und gemeinschaftlichen Gebet zusammenkämen, würden sie sich gemeinschaftlich dazu bekennen, dass sie diese Gott-Bezogenheit zur Entfaltung kommen lassen wollen. „Der heutige Gottesdienst kann uns besonders eindrucksvoll in Erinnerung rufen, dass jeder sich ganz persönlich von Gott fragen lassen muss, wie viel Raum man ihm in seinem Leben gewährt“, so Wübbe.
Ein Signal ausgehend vom Gottesdienst
Gerade jetzt, wo sich so viele Verantwortliche aus der Politik, aber auch in der Kirche, in den Vordergrund spielten, anstatt sich in den Dienst der ihnen anvertrauten Menschen zu stellen, wünschte sich Wübbe, dass von einem Gottesdienst wie in Heede ein Signal ausgeht. „Mit Maria auf dem Weg zu sein, heißt: Gottes Menschenfreundlichkeit und Liebe Raum zu geben.“
Außer Weihbischof Wübbe wirkten an dem Pontifikalamt als Konzelebranten Pfarrer Johannes Hasselmann, Pastor i. R. Johannes Brinkmann, Pastor Pater Thomas CMI und Diakon Heinz Klasen mit. Mitgestaltet wurde die Messe sowie die anschließende Lichterprozession von der Schola Magnificat unter der Leitung von Magdalena Koonert. Die Orgel spielte Otto Flint. Sieben Heeder Vereine waren mit Bannerabordnungen vertreten.



Wichtige Männer hinter den Kulissen
Bühnenbauer der Theatergruppe Heede konstruieren bisher aufwendigste Kulisse für neues Stück
(Bericht EL-Kurier vom 19.03.2017)


Hermann Christen, Bernd Fischer, Uwe Weber und Norbert Arens (v. l.) haben den Hinterhof eines Bauernhauses für das neue Stück der Theatergruppe Heede auf die Bühne im Haus des Bürgers gebaut. Heidtmann-Fotos

Die Laientheatergruppen im nördlichen Emsland haben derzeit Hochsaison und erfreuen Tausende von Zuschauern mit ihren meist plattdeutschen Theatervorstellungen. Wichtige Leute auf dem langen Weg bis zur ersten Aufführung sind die Bühnenbauer, die für das Geschehen eine passende Kulisse errichten.
Bis zum Schluss haben auch die Bühnenbauer der Theatergruppe Heede an einem der aufwendigsten Bühnenbilder ihrer Geschichte gearbeitet. An diesem Samstag feierte die Spielschar mit dem Stück „Loot de Sau rut!“ im Haus des Bügers Premiere.
Etwa vier Monate lang haben die fünf Hobbyhandwerker Norbert Arens, Herbert Abels, Hermann Christen, Bernd Fischer und Uwe Weber ihre Freizeit damit verbracht, das rundum erneuerte Bühnengerüst aufzubauen, Bretter aneinanderzuschrauben, Fenster und Türen einzubauen, Malerarbeiten auszuführen oder dafür zu sorgen, dass die Lichtverhältnisse sowie Ton und Technik stimmen.
Spielleiterin Franzis Hunfeld hat den Plan für die Kulisse entworfen und eng mit den Bühnenbauern zusammengearbeitet. Ein ansprechendes Bühnenbild ist nach ihren Worten wichtig, damit die Handlung für den Zuschauer authentisch wirkt und auch ohne Darsteller Lust auf mehr macht. „Der erste Eindruck zählt“, so die Regisseurin. Nach Theaterkulissen wie einer gutbürgerlichen Wohnstube, einem Bürgermeisterbüro oder einer alten Hamburger Kneipe hat die engagierte Truppe mit dem Hinterhof eines bäuerlichen Anwesens auch diesmal wieder ganze Arbeit geleistet. Ein detailreich gestaltetes Bühnenbild, bei dem selbst das fließende Wasser aus einer Pumpe nicht fehlt, lassen die Spielfläche zu einem realistischen Ort des Geschehens werden.
„Es ist immer wieder toll mitanzusehen, wie engagiert und kreativ unsere Bühnenbauer sind“, lobt die Regisseurin ihre Truppe. Damit die Schauspieler sich an die Umgebung gewöhnen und auf die einzelnen Laufwege einstellen können, ist es Hunfeld zufolge wichtig, dass das Gros der Bühne möglichst frühzeitig steht. „An die Details geht es nach und nach“, erklärt Hunfeld. Anders als bei großen professionellen Theaterbühnen, die über umfangreiche Equipments verfügen, ist für die Theatergruppe hierbei häufig Improvisation und Selbsthilfe angesagt. Kostüme und Requisiten werden selber besorgt, manchmal mit Unterstützung örtlicher Unternehmen.
Zuschauer können sich vom Bühnenbild und natürlich vom aktuellen Stück der Theatergruppe Heede an folgenden Abendterminen mit Beginn ist jeweils um 19.30 Uhr im Haus des Bürgers in Heede selbst überzeugen: 31. 3. (Fr.), 2. 4. (So.)l und am 8. 4. (Sa.). Die Seniorennachmittage mit Kaffee und Kuchen finden am 25. 3. (Sa.) und am 26. 3. (So.) jeweils um 15 Uhr statt.
Eintrittskarten mit Platzreservierung (erstmals auch für die Seniorenvorstellungen) sind beim Hotel „Zur Linde“ (Tel. 0 49 63/ 9 16 90) erhältlich. Der Besuch einer Seniorenvorstellung ist, wie in den Vorjahren, nur in Verbindung mit einer vorherigen telefonischen Anmeldung bei der Vorverkaufsstelle möglich.



Event- und Hochzeitsmesse lockt Hunderte nach Heede
(Bericht der Ems-Zeitung vom 07.03.2017)


Aktuelle Brautmoden präsentierten diese Models bei der Event- und Hochzeitsmesse in Heede. Foto: Anna Heidtmann

Großes Interesse hat am Wochenende die erstmals in der Emsgemeinde Heede veranstaltete „Event- und Hochzeitsmesse“ gefunden. Mehrere hundert Besucher aus einem Umkreis von rund 50 Kilometern nutzten die zweitägige Veranstaltung, um sich über aktuelle Trends rund um das Thema Hochzeit und andere Feierlichkeiten zu informieren und beraten zu lassen.
Unter den Gästen waren zahlreiche heiratswillige junge Paare oder deren Eltern sowie Silber- und Goldhochzeitspaare oder Besucher, die eine andere Festlichkeit planen. Ob Hochzeitslimousine, Fotografie, Catering, aufwendig verzierte Festtagstorten, Musik sowie Ringe und Brautsträuße – mit ihren Produkten und Dienstleistungen haben die 20 Unternehmen aus Heede und Umgebung nahezu alle Themenbereiche für die Ausgestaltung einer Hochzeitsfeier abgedeckt.
Weil bei jeder Hochzeit die Braut mit ihrem Kleid im Mittelpunkt steht, wurde die aktuelle Braut- und Festtagsmode besonders von den Damen in Augenschein genommen. Nach den Worten von Anna Germer bleibt das Brautkleid für den Bräutigam üblicherweise bis zum Hochzeitstag ein Geheimnis. „In der Regel kommt daher die zukünftige Braut in Begleitung ihrer Mutter, Schwiegermutter, Schwestern oder Freundinnen“, erklärte die Inhaberin des Brautmodengeschäfts „Moments“ in Kluse. Dass die Kleidung des Bräutigams ebenso für die Braut geheim bleiben sollte, ist für sie im Zeitalter der Gleichberechtigung selbstverständlich.
Die Hochsteckfrisur, von edel-glamourös bis schlicht elegant, ist laut Elke Bloem nach wie vor ein beliebter Klassiker unter den Brautfrisuren. „Wichtig ist, dass die Frisur zum Brautkleid passt“, sagte die Friseurmeisterin aus Heede und empfiehlt jeder Braut, rechtzeitig vor der Hochzeit einen Termin für eine Probefrisur zu vereinbaren.
Auswahl von Ringen nicht immer leicht
Dass Eheringe suchen und finden gar nicht so einfach ist, weiß auch Jessika Bentlage aus Kluse. Um sich für ihre Hochzeit im Oktober schon mal einen Überblick zu verschaffen, war sie mit ihrer Mutter und ihrer Schwester zur Hochzeitsmesse gekommen. Dort ließ sich die zukünftige Braut am Stand des Juweliergeschäftes Wacker aus Dörpen von Mitarbeiterin Viktoria Kopp beraten. „Wenn man vorher schon mal schaut und frühzeitig alles erledigt, gibt es am Ende nicht so viel Stress“, sagte die junge Frau.
Angesichts der überaus großen Besucherresonanz zeigten sich die Veranstalter und Aussteller mehr als zufrieden. „Das haben wir so nicht erwartet“, sagte Mitorganisator Wilfried Kemker und schloss eine Neuauflage der Event- und Hochzeitsmesse im kommenden Jahr nicht aus.


 

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