Aktuelles in Heede


Die Lottoscheine liegen in Geschäften mit Laufkundschaft aus.


Zahl der Einsätze für Heeder Feuerwehr gestiegen
(Bericht der Ems-Zeitung vom 12.02.2018)


Ehrungen und Beförderungen gab es beim Fest der Freiwilligen Feuerwehr Heede. Foto: Jens Sievers

Ein einsatzreiches Jahr mit 45 Einsätzen hat die Freiwillige Feuerwehr Heede 2017 bilanziert. Dabei wurden insgesamt 770 Einsatzstunden geleistet, berichtete Ortsbrandmeister Reiner Wegmann anlässlich des Feuerwehrfestes. Im Jahr 2016 waren es noch 34 Einsätze gewesen. Mehrfache Sturm- und Unwettereinsätze trieben die Einsatzzahlen in die Höhe.
Wie Wegmann weiter ausführte, gliederten sich die Alarmierungen in neun Brandeinsätze und 36 Hilfeleistungen. Der Ortsbrandmeister dankte allen Feuerwehrangehörigen für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr. Nach seinen Worten leisteten die Kameraden mit den Dienstabenden und sonstigen Dienstveranstaltungen eine Gesamtzahl von 3119 Stunden ehrenamtlich zum Wohle der Bevölkerung. Herausragendes Ereignis abseits des Übungs- und Einsatzgeschehens im vergangenen Jahr sei das erstmals durchgeführte „Fire-Camp“ mit allen Familienangehörigen auf dem Campingplatz Eden gewesen.

Zurzeit 60 Mitglieder
Zurzeit sind 60 Kameraden in der Heeder Feuerwehr tätig. Davon sind zwölf der Alters- und Ehrenabteilung zugeordnet. Ein besonderer Dank galt der Samtgemeinde Dörpen für die Zusammenarbeit. Alle geplanten Anschaffungen seien reibungslos verlaufen, so Wegmann. Die nächste größere Anschaffung ist ein Ersatzfahrzeug für das 28 Jahre alte Löschgruppenfahrzeug. Nur mit modernster Technik könnten die stetig wachsenden Anforderungen im Einsatzgeschehen höchstprofessionell abgearbeitet werden, hieß es.

Ortsbrandmeister befördert
Im Mittelpunkt des Festes standen Beförderungen und Ehrungen. In seiner Funktion als Ortsbrandmeister und nach Erfüllung der geforderten Dienstjahre und Lehrgänge wurde Ortsbrandmeister Wegmann vom stellvertretenden Gemeindebrandmeister Gerd Gruber zum Brandmeister befördert.
Kreisbrandmeister Holger Dyckhoff und Brandabschnittleiter Nord, Gerd Köbbe, ehrten Hermann Ahrens und Bernd Hansen für jeweils 40-jährige Mitgliedschaft mit dem goldenen Ehrenabzeichen des Landesfeuerwehrverbandes. Für 25-jährige Mitgliedschaft zeichneten sie Heinz von Hebel, Heino Jansen, Heinz Hunfeld und Norbert Potts mit dem Niedersächsischen Ehrenabzeichen in Silber aus.

Nicht selbstverständlich
Heedes Bürgermeister und Dörpens stellvertretender Samtgemeindebürgermeister Antonius Pohlmann (CDU) dankte den Feuerwehrmännern im Namen des Rates und der Verwaltung für die geleistete Arbeit. Man könne sich an 365 Tagen immer auf die Feuerwehr verlassen, zollte Pohlmann der Feuerwehr großes Lob. Sie sei eine große Stütze im Gemeindeleben und immer zur Stelle, wenn Hilfe benötigt wird. „In der heutigen Zeit ist es nicht selbstverständlich, dass Leute ihre Freizeit opfern, um anderen Menschen ehrenamtlich zu helfen“, betonte Pohlmann.


Grundschule Heede wird bis Sommer 2019 erweitert
(Bericht der Ems-Zeitung vom 08.02.2018)


Die rot geklinkerten Gebäude, die Mensa und der Parkplatz sollen komplett neu angelegt werden. Grafik: Architekturbüro Hans Kuper

Die Grundschule Heede soll um drei Klassenräume erweitert werden. An der Stelle der alten Turnhalle soll eine neue Mensa entstehen. Die Fertigstellung ist zum Schuljahresbeginn 2019 vorgesehen.
Ein einstimmiges Votum dafür fanden die Mitglieder des Ausschusses für Schulen und Soziales der Samtgemeinde Dörpen in ihrer Sitzung in der Grundschule Heede. Der Umbau sei erforderlich, sagte Andreas Hövelmann, Leiter des Fachbereichs Bildung. Die Geburtenzahlen hätten sich positiv entwickelt. In den kommenden Jahren werde die Grundschule zweizügig sein, also zwei statt bisher einer Klasse pro Jahrgang haben.
Wie aus der Präsentation des Architekten Hans Kuper hervorgeht, sollen im wesentlichen zwei Elemente verändert werden: Am Ende das Hauptgebäudes soll ein neuer Trakt entstehen, in dem drei Klassenräume mit jeweils rund 57 Quadratmetern Größe untergebracht werden sollen. Der Anbau könne einen eigenen Eingang bekommen. An der Stelle gebe es außerdem die Möglichkeit, den Trakt bei Bedarf erneut zu erweitern. Weitere Neuerung soll Kupers Plänen zufolge eine neue Mensa sein, die am Standort der jetzigen Turnhalle errichtet werden könnte. Dafür muss das bestehende Gebäude entfernt werden.
Im Plan ist außerdem ein optionaler Platzhalter für einen Kindergarten an der Kolpingstraße neben einem ebenfalls neuen Parkplatz dort. Eine neue Turnhalle hat die Gemeinde Heede bereits auf den Weg gebracht. Die sogenannte Freizeiteinrichtung mit Begegnungsstätte soll an der Pfarrer-Vehmeyer-Straße entstehen.
Eine optische Unterscheidung der neuen Gebäude von den bestehenden ist vorgesehen, indem die zusätzlichen Räume mit einem Pultdach gestaltet werden. Damit heben sie sich von den jetzigen Satteldächern ab. Die Mensa wird über den Eingang an der Kolpingstraße erreichbar sein, wie Kuper weiter erläuterte, „aber auch über den Eingang an der Schulstraße“. Zwischen dem Alt- und den Neubau solle ein Verbindungstrakt geschaffen werden. Angedacht ist, dass die Klinkerbauten „harmonisch aufeinander abgestimmt“ werden. Die Außenanlagen könnten so bleiben, wie sie jetzt sind, so Kuper.
Kritisch angesehen wurde seitens des Ausschusses die Größe der Mensa, die mit rund 78 Quadratmetern deutlich kleiner als die noch bestehende Halle mit rund 400 Quadratmetern ausfalle. Schulleiter Markus Haverkorn verwies dabei auf Feiern mit Eltern und Schülern, beispielsweise bei der Einschulung oder dem Adventssingen. Er schlug vor, das Gebäude um die Fläche zu erweitern, die bis zum Beginn des Altbaus reiche. Man komme damit auf rund 150 Quadratmeter. „Es wäre eng, aber das geht“, so Haverkorn.
Einer der Klassenräume wäre während der Bauphase womöglich zeitweise nicht verfügbar, sagte Kuper. Ansonsten aber würde in den laufenden Betrieb kaum eingegriffen werden. „Übergangslösungen werden an dieser Stelle durch geschicktes Baumanagement eventuell nicht nötig“, sagte Samtgemeindebürgermeister Hermann Wocken (CDU). Die Kosten belaufen sich auf rund 995.000 Euro. Wie Wocken auf Anfrage von Matthias Witte (UWG) ergänzte, bemühe sich die Verwaltung um Fördermittel der Kreisschulbaukasse. Die liege bei 20 Prozent, aber: „Wir müssen befürchten, dass es weniger ist“. Die Gespräche mit dem Landkreis laufen bereits, so Wocken weiter. Nach dem Beschluss für den Plan im Ausschuss muss dieser noch im Samtgemeinderat beschlossen wird.


Emsländische Volksbank bezieht neue Filiale in Heede
(Bericht der Ems-Zeitung vom 07.02.2018)


Den symbolischen Schlüssel für das neue Gebäude überreichte Klaus Meyer von der Firma Raumplan (vorne rechts) an die Filialleiterin in Heede, Anne Larysz. Ihre Freude darüber brachten (von links) die Bankvorstände Klaus Krömer und Frank Thiel sowie Bankmitarbeiterin Annelen Hunfeld und Architekt Bernd Springfeld zum Ausdruck. Foto: Anna Heidtmann

Die Emsländische Volksbank (EVB) hat den Sitz der Filiale in Heede an der Hauptstraße nach mehr als 50 Jahren aufgegeben und ihre neuen Geschäftsräume in der Ortsmitte bezogen.
Nach neunmonatiger Bauzeit feierte das Geldinstitut zusammen mit Vertretern der politischen Gemeinde, der beteiligten Handwerksbetriebe sowie Aufsichtsratsmitgliedern und Bankmitarbeitern die offizielle Eröffnung an der Ecke Hauptstraße/Marschstraße.
Den kirchlichen Segen für das von Investor Uwe Kröger errichtete Gebäude erteilten die Pastöre George Moolayil und Ralf Maennl. Dass die EVB in Heede auch in Zukunft eine personenbesetzte Filiale unterhalte, sei ein „gelungenes Meisterstück gemeinsamer Kraftanstrengung“, hob Bürgermeister Antonius Pohlmann hervor. Die Bank hatte die Standortsicherung im Jahr 2015 von der Hinzugewinnung von mehr als 250 Neukunden abhängig gemacht. „Durch ihre breite Unterstützung hat unsere Bevölkerung gezeigt, dass sie zu ihrer Heimat steht und diese Bank behalten möchte“, so Pohlmann.
Die neue Filiale soll nach den Worten von Marketing-Leiterin Helen Niemann künftig als Testfiliale für weitere Innovationen der Bank genutzt werden. Im Eingangsbereich befinden sich ein Service-Point, der halbtags geöffnet ist, sowie ein Geldautomat für die Bargeldversorgung. Für Beratungsgespräche stehen daneben drei moderne ausgestattete Beratungszimmer zur Verfügung, die für den Kunden auch außerhalb der Servicezeiten erreichbar sind. Am Sonntag, 4. Februar, haben interessierte Bürger in der Zeit von 14 bis 17 Uhr Gelegenheit, die neuen Räume während eines Tages der offenen Tür in Augenschein zu nehmen.



 

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